Senf machen

ist ganz einfach. Man braucht dazu zuerst mal Senfkörner. Die gibt’s  im Supermarkt. Oder dann sogar braune Senfkörner, die gibt’s dann im türkischen Supermarkt. Die Senfkörner mahlen. Geht wohl prima in einer Kaffeemühle, da wir die von Oma Martha geb. 1899 gest. 1990 haben, wurde diese aber nicht zweckentfremdet. Geht gut in Frauchens Hightechkitchenaidmixer. (Ja, Frauchen hat, sagen wir mal gewisse Schwächen: diese besonderen, und auch besonders teuren Küchenutensilien, die gefallen ihr schon sehr, dafür werden Klamotten getragen, bis sie vom Leib fallen).P1040871

Die Senfkörner werden gemahlen und das ganze schmeckt erstmal mehlig nach garnix. Dann kommt Essig dazu und Wasser. Es entsteht ein Brei den ausquellen lassen. Heißes Wasser macht den Senf milder und kaltes Wasser scharf. Oder was ganz besonders: mit einem glühenden Eisen umrühren (was heutzutage ja alle zu Hause haben), macht den Senf besonders mild. Kräuter nach Belieben dazu. Das ganze hat ein super Aroma, nicht zu vergleichen mit dem gekauften Zeugs.

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Frauchen hat sich heute gleich nochmals an Feigensenf versucht. Sie ist nicht ganz zufrieden, denn sie hat den Hals nicht voll gekriegt und gleich mal im türkischen Supermarkt 300 g braune Senfsamen gekauft. So und diese Kaktusfeigen, die leider den Nachteil haben, dass sie Kerne haben, Frauchen hat die Feigen geschält, in Stücke geschnitten, in Sonnenblumenöl und mit Ingwer in einem Topf mit Honig karamellisieren lassen. Die Kaktusfeigenpampe durch ein Sieb (wegen der Kerne) passieren und zum Senfmehl, dass vor her mit Essig und Wasser zu einer Pampe gerührt war dazu.Schmeckte sehr gut aber es war für die Senfmehlmenge einfach ein bißchen zu wenig. Den Senf dann noch so 2 Wochen durchziehen lassen.Na gut, das nächste Mal klappts dann schon besser.

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Eur Rayman

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