Biospitzenköche und Biowinzer Teil 1

Im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) waren wir zu einer Veranstaltung in Karlsruhe eingeladen. Dies bedeutet um 5 Uhr aufstehen mit dem Auto zur S-Bahn und dann in der Landeshauptstadt in den TGV umsteigen. Da Zugverbindungen Samstags nur suboptimal sind eine Stunde zu früh dagewesen.

Im Restaurant Erasmus welches sich in einem Gebäude von Walter Gropius

befindet sollte das Frühstück und Nachmittags das Essen stattfinden. Nach einem sehr guten Frühstück mit selbst gebackenem Brot und regionalen Biozutaten wie Joghurt und Quark aus Rüppurr oder Schwäbsich Hällische Wurst ging es dann mit dem Auto zur ersten Station nach Ilbesheim zum Bioweingut Sven Leiner.

Begrüßt wurden wird von Sven mit einem Glas Sekt welcher interessanter Weise aus 3 Jahrgängen besteht.

Der letzte Jahrgang wird als angegorener Traubenmost zugesetzt, so dass eine Flaschengärung ohne Dosage stattfinden kann. Ein tolles Erlebnis und ein Sekt der sich zum Glück deutlich von der Massenware absetzt. Anschließend ging es auf einer kurzen Wanderung zu einer Parzelle seines Weinberges am Kalmit. Hier konnte er uns sehr deutlich aufzeigen wie sich die Arbeit eines Biowinzers auf den Boden, die Reben und letztendlich auf die Trauben dann auswirkt. So stellt er zum Beispiel für die Düngung auch seinen Kompost selbst her. Die Menge die dafür an Pferde und Kuhmist verbraucht wird kann man sich gar nicht vorstellen. Zum Abschluss gab es dann noch Wein zum mitnehmen den wir dann anschließend im Restaurant Erasmus zum Mittagessen verkosten wollten.

 

 

 

 

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